Prinzipien in der Krise

  • Schutz: In akuten Gefährdungssituationen ist die sofortige Konfrontation und ggf. auch das Aussprechen eines Verbotes erforderlich (z.B. Klettern auf dem Flurgeländer, Klettern auf das Dach etc…).
  • Reaktion: Grundsätzlich gilt, dass grenzverletzendes und grenzüberschreitendes Verhalten (ggf. zeitversetzt) rückgemeldet wird, denn nicht kommentiertes bzw. ignoriertes Verhalten ist toleriertes bzw. akzeptiertes Verhalten. Kommentieren bedeutet jedoch nicht automatisch Sanktionieren.
  • Im Rahmen einer deeskalierenden Grenzsetzung aufgrund einer emotionale Krise werden Hinweise zu Auswirkungen und Konsequenzen mitunter verschoben. Eine Rückmeldung dazu erfolgt im Anschluss an die Krise in einem Reflexionsgespräch.
  • Ein transparenter Umgang bei Grenzüberschreitung bzw. Grenzverletzung unter Berücksichtigung der pädagogischen Grundsätze der Neuen Autorität sowie der Einhaltung der Arbeitsschutzmaßnahmen nach ProDeMa ist eine Grundvoraussetzung.
  • Ein Täter-Opfer-Ausgleich ist für das weitere soziale Miteinander sehr bedeutsam. Eine Wiedergutmachung als Maßgabe bei den anschließenden Beratungsgesprächen bzw. Anhörungen wird angestrebt.
  • Mitbestimmung: Die Schüler*innen beeinflussen durch das eigene Verhalten einen Konflikt- bzw. Entwicklungsverlauf maßgeblich. Die Entscheidung über mögliche Interventionen oder Auswirkungen steuern die Schüler*innen durch das eigene Verhalten maßgeblich mit. Das Verhalten steht im Mittelpunkt.
  • Persönliche Wertschätzung: Die Steverschule signalisiert ein klares „Nein“ zu Gewalt und ein klares „Ja“ zur Person.
  • Dem Kind oder dem Jugendlichen wird immer eine Entscheidungsoption für das Verhalten zugesprochen. Positiven Entscheidungen wird ein positives Feedback gegeben.
  • Bei der deeskalierenden Grenzsetzung, die der Auflösung von Konflikten dient, werden Grenzen nicht aufgehoben, sondern zu einem späteren Zeitpunkt erneut gesetzt verdeutlicht. Die Grenzsetzung wird thematisiert, wenn die imaginäre Schranke im Kopf wieder geöffnet ist, die Schüler*innen wieder emotional und gedanklich offen für den Gesprächs- und somit Entwicklungsprozess sind.

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Glücksbringer

16.05.2024

Die Jahrgangsstufe 1 und 2 hat vier Wochen lang im Sachunterricht die Entwicklung von Marienkäfern beobachtet.

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Am Mittwoch übergaben Schüler*innen der Klasse A3 in Düsseldorf eine Spende über 500,21€ an die Aktion "Mütter in Not".

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In den letzten zwei Jahren haben Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassen im Rahmen einer AG einen kleinen Schulgarten angelegt [...]

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